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"Winds and Voices"  -  Mai 2006

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Winds and Voices" bezaubern mehr als 500 Besucher bei den beiden Vorstellungen des Gemeinschaftskonzerts von
Chorgemeinschaft “Eintracht“ Eisingen und Musikverein Eisingen

Maßstäbe gesetzt hat das Gemeinschaftskonzert der Chorgemeinschaft Eintracht Eisingen und des Musikvereins Eisingen. Zweieinhalb Stunden hatten Bläser und Sänger ihr Publikum bezaubert, dann brachen sich Zustimmung und Begeisterung der Zuhörer ihre Bahn. Stürmischer Beifall erfüllte die Aula der Eisinger Grundschule, die Gäste erhoben sich zu Ehren von Chor und Orchester und nahmen dankbar die Reihe der Zugaben an, die großzügig gewährt wurden. “Ihr Applaus ist das schönste Geschenk für unsere Musiker und Sänger“, bedankte sich Roswitha Burkhardt, Vorsitzende des Musikvereins, ihrerseits beim Publikum. “Ich denke, die Mühe hat sich gelohnt‘, brachte es Hans-Peter Karst, Vorstand der Chorgemeinschaft, schlicht und bescheiden auf den Punkt. Uber 500 Gäste erfreuten sich an den beiden Vorstellungen.

Chor und Orchester in Aktion Auf der Bühne der Eisinger Grundschulaula vereinte sich die musikalische Leistungskraft der Bläser ("Winds") des Musikvereins Eisingen und der Sänger ("Voices") des Projektchores der Chorgemeinschaft "Eintracht" Eisingen.

Mit dem Gemeinschaftskonzert haben die beiden Eisinger Vereine Neuland betreten. Uber längere Zeit reifte die Idee, die Stimmen der Sänger ("Voices") mit den Klängen der Blasinstrumente ("Winds") zu vereinen, das Gemeinschaftskonzert "Winds and Voices" ist das gelungene Ergebnis. Monate intensiver Arbeit liegen hinter Bläsern und Sängern. Die Chorgemeinschaft hatte eigens für das Projekt ihre Reihen geöffnet und sich mit Gastsängern verstärkt.
Ausgesucht war das Programm, das Chordirektorin Siegrun Stütz von der Chorgemeinschaft und Thorsten Reinau, Dirigent des Musikvereins, zusammengestellt haben. Eine Hommage an Giuseppe Verdi machte den Auftakt des ersten Programmteils "Oper & Konzert", der Triumphmarsch aus "Aida&#quot; und der Zigeunerchor aus dem "Troubadour" bildeten erste Höhepunkte. Mit der "verkauften Braut" von Friedrich Smetana wurde die wohl beliebteste tschechische Oper gewürdigt. Drei Stücke aus den "Carmina Burana" von Carl Orff ließen die Welt der mittelalterlichen Vaganten lebendig werden, "In taberna quando sumus" bot den Männern des Projektchores die Gelegenheit zu sängerischer Exposition. Renate Dawo-Kunzmann geleitete mit Informationen zu Komponisten und Werken durch das Programm, das im zweiten Teil Operette und Musical gewidmet war und beeindruckende Gesangssoli enthielt.

Duett Siegrun Stütz und Rudi Vogel
Rudi Vogel und
Siegrun Stütz
bei ihren Soli aus
Robert Stolz'ens "Frühjahrsparade"

Siegrun Stütz bezauberte mit ihrer Interpretation des Liedes des Waldmägdeleins Vilja aus Franz Lehars Operette "Die lustige Witwe". Ilona Förster und Siegrun Stütz gaben ein beschwingtes "Tanzen möcht' ich" aus Emmerich Kälmns "Csardasfürstin", Bariton Rudi Vogel trat in der "Frühjahrsparade" von Robert Stolz dazu und bekannte: "Jung samma, fesch samma". Ein bunter Strauß populärer Melodien aus "My fair Lady" und eine Auswahl aus den Musicals von Andrew Lloyd Webber bildeten den Abschluss der regulären Programmfolge, Jörg Zukunft begleitete die Sänger am Klavier.
"Hier wurde Großartiges geleistet", befanden nicht nur die Konzertgäste, sondern würdigten auch Chordirektorin Stütz und Dirigent Thorsten Reinau die Sänger und Bläser des Gemeinschaftsproiekts. Für Instrumental- wie Vokalmusiker war das Konzert und seine Vorbereitung eine Herausforderung, die eine ganz neue Zusammenarbeit und Abstimmung erforderte, aber auch Bereicherung und wechselseitige Inspiration mit sich brachte, darin waren sich Bläser wie Sänger einig. Das eröffnet den Raum für ein weiteres Zusammenspiel der Eisinger "Winds and Voices" und gibt der vielfach geäußerten Hoffnung des Publikums auf einen erneuten außerordentlichen Kunstgenuss Nahrung.

Stehende Ovationen

Stürmischen Beifall ernteten Bläser und Sänger. Das begeisterte Publikum erhob sich zu Ehren der Vokal- und Instrumentalmusiker von seinen Plätzen.

  Text und Fotos: Martin Schott

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